Kostenlos Faxe empfangen mit Web.de Freemailer
Schon längere Zeit hatte ich kein eigenes Faxgerät mehr. Da ich für mein Impressum auf MonetenGuru.de eine eigene, für mich direkt zugängliche Telefax-Nummer haben wollte, habe ich mir eine kostenlose E-Mailadresse bei Web.de geholt. Bei der Anmeldung bei Freemail.de gibt es gleich automatisch auch noch eine kostenlose Fax-Nummer dazu – bei mir war es die, die hier unter Kontakt im Impressum von MonetenGuru steht. Meine dazugehörige E-Mailadresse bei Web.de heisst natürlich monetenguru (ätt) web.de – (aus Gründen der Spamverhinderung darf man ja auf Webseiten kein normals @ mehr in E-Mailadressen setzen, sonst wird man mit Werbemails bald völlig zugemüllt).
Die ganze Anmeldung ging ratzfatz – nur muss man aufpassen, dass man nach der Eingabe der ersten Daten nicht auf einer Folgeseite dazu verführt wird, sich bei Web.de-Club anzumelden. Das kostet nach zwei Monaten dann 5 Euro monatlich. Denn das ist für die oben genannten Zwecke wirklich überflüssig. Auf dieser Fliegenfängerseite für Web-Anfänger muss man oben rechts den Link “Freemailer” finden und weiter klicken.
Ich hab dann auch meine neue kostenlose Fax-Nummer getestet. Sie funktionierte – allerdings mit einer Verspätung von ein paar Stunden – und das an mich selbst gesendete Fax kam wunderbar als PDF in meiner E-Mailbox bei Web.de an.
Damit ich für den seltenen Fall auch mal von irgendwo in der Welt vom Notebook oder PC mit Internet-Verbindung selbst Faxe versenden kann, versuchte ich dann noch zusätzlich 5 Euro auszugeben, um damit mein dort mit der Anmeldung vorbereitetes WEB.Cent Konto aufladen zu können. Bei 20 Cent pro verschickter Faxseite (Inlandspreis) kann ich dann später 25 Faxseiten über Web.de online verschicken, wenn das doch mal erforderlich sein sollte. Aber so schnell wird man bei Web.de sein Geld einfach nicht los – Web.de wills erstmal nicht haben.
Zwar geht die Aufladung des WEB.Cent-Kontos im Prinzip ganz einfach, beispielsweise durch Bankeinzugs-Ermächtigung oder die Angabe der Kreditkarten-Daten. In letzterem Fall musste ich dann die Hotline von Web.de anrufen (14 Cent / Min), weil meine angegebenen Kreditkarten-Daten gleich mehrmals nicht akzeptiert wurden. Ich erfuhr telefonisch, dass ich ein Fax mit einer Kopie meines Personalausweises und Angabe meiner User-ID (Emailadresse) und des Fehlercodes bzgl. Kreditkarte an Web.de schicken sollte. Dann würde ich schneller mein Konto aufladen können. Ansonsten wartet man wohl die erst später erfolgende Online-Identifizierung des Neukunden ab, dem zuvor ein Brief per Post an die Wohnadresse übersandt wird. Erst danach kann man normalerweise bei Web.de sein Konto per Kreditkarte aufladen.
Insofern erzieht Web.de die neuen Kunden gleich zur Sparsamkeit: Schnell kommt das kostenlose Diensteangebot wie Freemail, Fax, etc. an den Start. Aber eine ordentliche Stolperstrecke bei der Anmeldung, wenn man tatsächlich was haben will, was bei Web.de Geld kostet, bis man begreift: Bezahlen darfst du da noch garnicht!

Am 4. März 2008 um 21:43 Uhr
Hier gibt es noch mehrkostenlosen Kram:
http://www.infochaos.de