Bubble-Kurse der Börsen jetzt am Platzen? Warnung vor Zertifikaten!

Seit etwa 1980 steigen die Aktienkurse ins schier Unermessliche. Treibstoff dafür sind insbesondere nach dem großen Dotcom-Crash seit 2000 die künstlich weltweit durch viele Notenbanken gesenkten Zinsen, die seit 2003 langsam wieder von den Notenbanken wieder angezogen wurden.Trotzdem lag das jährliche Geldmengenwachstum in den letzten Jahren zwischen über 10% pro Jahr (EU, USA, usw.) bis 20% und darüber (Indien, China, Russland ….). Die freizügig Cash zu Niedrigzinsen an die Banken verteilenden Notenbanken wollten überschießende Liquidität, um die große Gefahr eines weltweiten Crahes der Weltwirtschaft als Folge der Dot.com-Internet-Börsenblase einzudämmen.

Schließlich will jeder Politiker, dass nun nicht gerade innerhalb der Wahlperiode der Börsencrash und eine Konjunkturkrise als Katzenjammer
aufgrund vergangener wirtschaftpolitischer Sünden eintritt. Und auch die jeweiligen Notenbankpräsidenten wollen ihre aktuelle Amtsperiode “heil” überstehen, also eine drohende nationale, regionale oder Welt-Wirtschaftskrise auf die nächste Wahlperiode oder auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben.

Wie im Faust von Johann Wolfgang Goethe ist aber der Zauberlehrling als Politiker oder Notenbank nicht mehr in der Lage die gerufenen Geister im Zaum zu halten: Künstliche Niedrigzinsen in Japan führ zum Transfer von gigantischen Geldanlagen vom japanischen Yen in Währungen in Hochzinsländern wie Neuseeland, Australien, Großbritannien oder USA. Es sind nicht nur Hedgefonds beteiligt, sondern auch Millionen japanischer Hausfrauen, die ihre Ersparnisse von ihrem Zinsloskonto in Yen in ein von der eigenen Hausbank angebotenes hochverzinsliches Währungskonto in Neuseeland-Dollar, Isländischen Kronen oder Britischen Pfund transferiert haben.

Im aktuellen Carry-Unwind-Spiel bricht nun das Währungsspielcasino vieler Hedgefonds zusammen. Das bedeutet vielfach die völlige Vermögensvernichtung aller Anlagen, die ein Investor im jeweiligen Hedgefonds investiert hatte. Weltwirtschaftlich und für die Börsen noch viel entscheidender ist allerdings die Tatsache, dass die Vermögensverluste der Hedgefonds-Investoren nur einen Bruchteil der tatsächlichen Vermögensverluste ausmachen. Schließlich ist normal geworden, dass die Banken und Versicherungen den Banken etwa das zehn- bis zwanzigfache des Hedgefonds-Investments mit eigenen zinsgünstigen Krediten als Multiplikator für das jeweilige Hedgefonds-Investment getragen haben. Für den Herausgeber des Hedgefonds, der sich neben hoher Eintstands- und Verwaltunsgebühren vom Investor typischerweise rund 20% vom erzielten Jahresgewinn des Fonds abgreift ist das Thema Fondvernichtung eigentlich kein Problem, da die bereits erzielten Profite erhalten bleiben. Viel schlimmer ist, dass jetzt die Banken und Versicherungen in größte Not geraten, die bereit waren, diese Absurditäten des Finanzgeschäfts mit Krediten abzusegnen, die das zehn- bis zwanzigfache der Investitonen betrugen.

Achtung:

Deshalb besteht aktuell weltweit AKUTE GEFAHR, dass weltweit eine Kettenreaktion von Bank- und Versicherungskonkursen wegen Illiquidität und Überspekulation bei Kreditvergaben das gesamte Finanzsystem der globalen Finanzmärkte in Schutt und Asche legen kann.

Deshalb intervenieren derzeit weltweit die Notenbanken mit Billigstverleih von hunderten Milliarden Euro Tagesgeldkrediten binnen weniger Tage, um durch billige Tageskredite in Not geratenen Finanzdienstleistern den Konkurs zu ersparen, um zu vermeiden, dass diese Finanzierungskrisen wiederum weitere Banken oder Versicherungen in einen weltweiten Konkursstrudel reißen!

Wichtiger Investment-Warnhinweis:

Bitte machen Sie sich das Risiko klar, die Sie eventuell bereits mit Banken Investments in Form von sogenannten Aktien-, Turbo-, Währungs, Gold-, Silber, etc. Investment-”Zertifikaten” oder als Festgeldanlagen, usw. eingegangen sind. Ihre jeweilige Bank oder Versicherung garantiert Ihnen nur dann noch die Erlöse und Umwandlung in Cash, wenn die Bank in der jetzt drohenden Liquiditäts- und Finanzkrise nicht selbst schon pleite geht.

Natürlich werden die nationalen Regierungen und Notenbanken alles tun, was in ihrer Macht steht, um eine drohende weltweite Finanzkrise zu verhindern. Können aber die Zauberlehrlinge die aktuelle Krise abwendne, nachdem sie seit Anfang der 80er-Jahre über nun fast dreißig Jahre die Geldmenge per realer virtueller Gelddruckmaschine zur Vermeidung von Finanzkrisen vervielfacht haben?

Vieles spricht dagegen. Grundsätzlich tut Globalisierung der Finanz- und Warenmärkte zwar gut. Wenn aber der US-Dollar als Leitwährung ausgehöhlt und das globale Wirtschaftssystem wesentlich nur noch durch Überkonsumption und Extremverschuldung der US-Amerikaner mit Hypothekenkrediten am Laufen gehalten wird, entstehen Ungleichgewichte, die sich in der Form von Blitz und Donner an den Börsen als Crash Luft verschaffen müssen.

Im Verlauf von Konjiunkturzyklen gibt immer mehr Reiche und Superreiche, die ihr Geld zur Profitmaximierung immer mehr an verschuldete Arme verleihen, um Zinserträge zu erzielen. Es ist im globalen Schuldenmodell mathematisch logisch unausweichlich, dass die Armen, an die immer mehr Geld verliehen wird (beispielsweise in den USA, um über Kredite ohne seriöse Finanzauskunft ein Eigenheim zu kaufen und zugleich noch Cash zum Ausgeen zu erhalten) irgendwann ihre Schulden nicht mehr zurück zahlen können. In der derzeitig vollig überreizten Finanzsituation kann nur ein Finanzcrash die Teilnehmer an den Kapitalmärkten auf die realen finanziellen Gegebenheiten zurückführen. Dass Superreiche danach nur noch reich sind ist für die Weltgeschichte kein Problem. Viel problematischer ist allerdings, dass die durch den Zusammenbruch der Börsenkurse und der Finanzmärkte entstehenden Verwerfungen so schwerwiegend sind, das sie einen globalen konjunkturellen Abwärtsstrudel hervorrufen, der jede Volkswirtschaft mit in die Tiefe reißt – wie der Crash von 1929.

Ausblick:

Mein Großvater war Pfarrer. Als ich noch ein Kind war, erzählte ir mein Vater, dass mein Großvater im Jahr 1923 die in der Kirche bei der Sonntagspredigt gespendeten Geldscheine in Milliarden- und Billiarden Mark nicht auf die Bank brachte, sondern zum Altpapierhändler. Der Altpapierhändler zahlte meinem Großvater als Pfarrer dafür nämlich mehr aus als die Bank, bei dem das Konto der evangelischen Kirchengemeinde geführt wurde.

Machen Sie sich bitte klar, dass sich in den letzten Jahrzehnten international die Geldmenge gegenüber dem realen Produktivitätswachstum der Wirtschaft um ein Vielfaches vermehrt hat. Die so von den Notenbanken verteilten “Geldscheine” sind daher reine Illusion! Solange die Welt noch der Illusion einer beliebigen Vervielfachung von Geld als gedruckte Geldscheine aus Papier oder als virtuelle Währungs-Kontoguthaben vertraut, ist die Welt noch in Ordnung. Je weiter damit Geldmenge und reales Weltvermögen auseinander driften, wird die Nagelprobe gefährdet sein, ob Geld aus Papier oder als Ziffern auf einem virtuellen Konto überhaupt noch existiert und durch reale Wert überhaupt gedeckt ist, oder ob die das Konto führende Bank nicht schon pleite ist!

Natürlich wird in der aktuell sich entfaltenden Finanzkrise – die die weltweiten Sünden seit Anfang der 80er Jahre abarbeiten muss – international jeweils der jeweilige Staat der jeweils insolvenzgefährdeten Banken zur Hilfe eilen. Wie aktuell massiv weltweit in großen Mengen Billigdarlehen an Banken ausgegeben, um deren Liquiditätskrise und Insolvenz zu verhindern und damit auch “Anschlusskonkurse” bei anderen Banken, die diesen Banken wiederum Darlehen gegeben hatten.

Gehen Sie davon aus, dass seit Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts über mehr als 30 Jahre durch Notenbank- und Politiktricks hinausgeschobene Wirtschaftskrisen zur Bereinigung fehlgesteuerter Finanzmärkte jetzt irgendwann schwarze Börsentage und irrationale, panische Märkte im Abwärtsgang bescheren. Langfristig rächen sich die künstlichen Interventionen von Notenbanken oder regierenden Politikern, die ihrem Wählervolk keinen anstehenden wirtschaftlichen Einbruch zumuten wollen, der nach Bereinigung dann wieder zum nächste Aufschwung führen würde. Diese weltweite “Aufschieberitis” führt dazu, dass die kommende Entwicklung der Finanzmärkte umso bedrohlicher wird

Seit über 5000 Jahren sind Gold und Silber die “Fluchtwährungen” in drohenden wirtschaflichen Krisenzeiten. Niemand, vor allem keine papiergedruckte Währung kann diese Sicherheit toppen. Lassen Sie sich durch die derzeit weltweit an den Finanzmärkten entstehenden Liquiditätskrisen nicht verwirren, bei denen derzeit oft Gold und Silber als letzte Liquiditätsreserve gescheiterter Anlagekonzepte auf den Markt geworfen werden!

Um ihre Vermögenswerte zu erhalten, sollten Sie in reales, also physisch verfügbares Gold, Silber oder Platin (Münzen oder Barren) investieren. Seit über 5000 Jahren waren Gold, Silber und Platin immer diejenigen Werte, diedie anderen überlebten, wenn alles andere zugrunde ging.

Überlegen Sie es sich gründlich ob Sie in irgendwelche Gold-, Silber-, Platin- oder “Sonstewas”-Zertifikate der Banken und Broker investieren wollen. Prüfen Sie gründlich die Auflösung solcher Dispositionen, um die Anlagebeträge in physische Edelmetalle zu übertragen. Auch Edelmetall-Zertifikate jeer Art sind in der derzeitigen Krise der Fainanzmärkte aufs Höchste gefährdet!!!

Würden die Notenbanken derzeit nicht massiv per Billigeld-Verleih beim Tagesgeld eingreifen, wären derzeit woöglich schon viele pleite. Im negativen Fall könnten Ihre Zertifikate bei der Bank – speziell die auf Gold, Silber, Platin, usw. – womöglich bald nichts mehr wert seihn, weil die Bank kein Geld mehr hat, Ihre Ansprüche zu befriedigen.

Natürlich werden die jeweiligen Regierungen bzw. Notenbanken zunächst möglichst alle wesentlichen Problemzonen (z.B. die Spargelder der Wähler) ausfinanzieren, damit keine Panik an der Finanzmärkten entsteht. Es ist auch durchaus möglich, dass neue Cashinjektionen der Zentral- und Notenbanken zu Niedrigzinsen die Bubblemoney weiter vermehren und für einige weitere Zeit die Bubble noch weiter aufblasen  können. Wann sich letztlich die Trendwende  im Sinne einer Schuldenbereinigung in einem deflationären oder inflationären Umfeld ereignen wird, kann niemand vorhersagen.

Einige wenden zu recht ein, dass es noch keine Hausfrauenbörse gegeben hat, die doch immer am Ende einer Aktienhausse stehe. Möglicherweise könnte sich die Krise sich auch über plötzlich sehr heftige, schwer kontrollierbare Währungsbewegungen durch die Schuldenkrise der Leitwährung US-Dollar entfalten, ohne dass die Börsen vorher in den allgemeinen Kaufrausch geraten. Warum soll denn immer die hochgeschnellte Börse den Reigen der Kapitalvernichtung in der Krise anführen? So könnten einmal nicht die Aktienbörsen  Auslöser der Krise sein. Die infizieren sich vielleicht eher indirekt über die Geldvernichtung bei den Anleihe-, Währungs- und Derivatemärkten infizieren (höhere Zinsen für Unternehmenskredite, niedrigerer Absatz wegen Konsum- und Investitionszurückhaltung, niedrigere Renditen, weniger Anlagekapital wegen verstärkter Kreditrestriktionen gegenüber Margins bei den Investoren).

2 Reaktionen zu “Bubble-Kurse der Börsen jetzt am Platzen? Warnung vor Zertifikaten!”

  1. Die Welt vor dem Kollaps: Kauft Silber! « Meudalismus

    [...] Die Welt vor dem Kollaps: Kauft Silber! Gerade eben habe ich mal einen Blick in den Monetenguru geworfen. Dort heißt es: »Im Verlauf von Konjiunkturzyklen gibt immer mehr Reiche und Superreiche, die ihr Geld zur Profitmaximierung immer mehr an verschuldete Arme verleihen, um Zinserträge zu erzielen.« [...]

  2. Onerbhemnjese

    Make peace, not war!

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